
So geht Arbeitsplatzplanung heute
Desk Sharing mit TimeFleX
Mit dem Desk Sharing Modul steht Ihnen eine moderne Lösung zur Buchung von Arbeitsplätzen zur Verfügung. Per Browser, Outlook Plug-In, Teams Plug-In oder Mobile kann der richtige Arbeitsplatz in Sekundenschnelle gefunden und gebucht werden.
TimeFleX - Desk Sharing
Zur Unterstützung und Umsetzung eines solchen Arbeitsmodells, setzen die Unternehmen auf eine Desk Sharing Lösung, welche all diese Anforderungen bestmöglich erfüllt.
Damit Unternehmen das hybride Arbeitsmodell strukturiert, organisiert und geplant umsetzen können, bietet TimeFleX Solutions mit dem Modul Desk Sharing die geeignete Lösung. Hierbei stehen Anwenderfreundlichkeit (Usability), Effektivität (Zeitersparnis) und Flexibilität (Ortsunabhängigkeit) im Vordergrund.
8 gute Gründe für unser Desk Sharing
Employer Branding & Image
steigern Sie die Mitarbeiterverbundenheit zum Unternehmenmaximale Produktivität
durch strukturierte Buchungssoftware zeitersparend buchen- umfangreiches Rollensystem
"wer" darf "wann", "wo" "welchen" Tisch "wie oft" buchen - optionale Check-in Funktion
per NFC/RFID, QR-Code und NFC-Tag über die mobile App
- Filtern nach Ausstattungsmerkmalen
durch die Filterfunktion den bestgeeignetsten Arbeitsplatz finden - Steigerung interner Synergien
durch den Austausch mit Kollegen können sich neue Ideen entwickeln - Auswertung der Arbeitsplatzbuchungen
sekundenschnelle Auswertung der Etagenauslastung - Mitarbeiterzufriedenheit
Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit durch flexibles Arbeitsmodell
In einer Zone, können Schreibtische mit unterschiedlichen Buchungsrichtlinien und Buchungsgruppen, zugewiesen werden. Buchungsrichtlinien können beispielsweise folgende Vorgaben enthalten: Check-in, maximale Vorlaufzeit für Buchungen, Anzahl Buchungen pro Woche pro Nutzer, u.v.m.
Durch Buchungsgruppen wird der Zugriff auf Zonen unter Berücksichtigung der Buchungsrichtlinien für Personen und Gruppen definiert.
Ebenfalls hat der Nutzer die Möglichkeit die Arbeitsplätze nach bestimmten Ausstattungsmerkmalen zu filtern, um so den am besten geeigneten Arbeitsplatz zu finden.

Neu bei TimeFleX: Arbeitsplatzsensoren für automatischen Check‑in
VS340
- Technologie: Bewegungsmelder
- Dimension : 73 x 73 x 26 mm
- Protokol: LoRaWAN®, Milesight D2D
- Batterie: 1 x 4000 mAh ER18505 Li-SOCL2 Battery
- Akkulebensdauer: Bis zu 5 Jahre
- Farbe: Weiß + Grau
Unsere Sensoren erkennen in Echtzeit, ob ein Tisch tatsächlich genutzt wird. Kein manueller Check‑in mehr – und deutlich präzisere Auswertungen zur Flächennutzung.
Key‑Benefits
- Automatischer Check‑in: Nutzer müssen nicht mehr an Web oder App denken – das System erledigt es automatisch.
- Verlässliche Auslastung statt nur Buchungsdaten: Erkennen Sie No‑Shows und reale Belegung pro Zone, Etage und Standort.
- Nahtlose Administration: Sensoren werden zentral im Adminbereich konfiguriert und einzelnen Arbeitsplätzen zugewiesen.
- Besseres Nutzererlebnis: Weniger Klicks, weniger Reibung – einfach hinsetzen und arbeiten.
- Datenschutz mit Augenmaß: Es werden ausschließlich Belegungszustände des Arbeitsplatzes erfasst – keine Audio/Video‑Daten.
Unterstützung durch optionale Hardware
Luminen 8
- Größe: 8"
- Auflösung: 1280 x 800
- Touchfähig: Ja, Multi touch
- Internet: WLAN, POE
- NFC: Ja (nur 13,56MHz)
- LED: 2 x Status-LED leuchten in 255 Farben
- Dimension (WxDXH: 213,2 mm x 127,6 mm x 27,5 mm
TD-0360
- Größe: 3.6” LCD screen
- Auflösung: 480 x 480
- on-cell touch und 350 nits
- Touchfähig: Ja
- WLAN: WiFi 5
- NFC: Ja
- IO port: x1, Power-in; x1, ADB function
- LED: Status-LED leuchtet in 255 Farben
Dimension: 90 mm x 90 mm x 13mm (3.54”x 3.54” x 0.51”)
Optimale Integration in die bestehende Infrastruktur
Ein weiterer positiver Aspekt für das Unternehmen ist die Steigerung der Attraktivität auf dem Arbeitsmarkt durch die Einführung von Desk Sharing und der damit verbundenen Option auf „Hybrides Arbeiten“.
Darüber hinaus verbinden viele Menschen Desk Sharing mit Agilität und moderner Arbeitsatmosphäre. Auch um das Employer Branding & Image zu fördern, kann Desk Sharing einen positiven Beitrag leisten.
Dies sind einige wenige Features, welche die TimeFleX Solutions so besonders machen. Überzeugen Sie sich in einem persönlichen Webinar von den Vorteilen des Desk Sharing Moduls und sorgen Sie mit TimeFleX Desk Sharing für mehr Struktur, Flexibilität, Effektivität und Akzeptanz auf dem Weg in die neue Arbeitswelt.
Entdecken auch Sie die vielfältigen Möglichkeiten der TimeFleX Solutions
Haben Sie Fragen zum Produkt?
Sprechen Sie uns an!Gerne können wir Ihnen in einem Webinar die Funktionalitäten unserer Desk Sharing Lösung detailliert zeigen und auf Ihre speziellen Fragen persönlich eingehen.
Der umfassende Guide zum flexiblen Arbeitsplatz der Zukunft
Was ist Desk Sharing? – Definition und Grundprinzip
Desk Sharing beschreibt ein modernes Arbeitsplatzkonzept, bei dem Mitarbeitende keinen fest zugewiesenen Schreibtisch mehr haben. Stattdessen nutzen sie je nach Bedarf und Verfügbarkeit unterschiedliche Arbeitsplätze im Büro. Stell dir das Ganze wie ein Café vor: Du suchst dir morgens einfach den Platz aus, der heute am besten zu dir passt. Genau dieses flexible Prinzip steckt hinter Desk Sharing – nur eben im Büroalltag.
Ursprung und Entwicklung von Desk Sharing
Desk Sharing ist keineswegs ein kurzfristiger Trend. Die Idee entstand bereits in den 1990er-Jahren, als Unternehmen begannen, über effizientere Flächennutzung nachzudenken. Mit der zunehmenden Digitalisierung, mobilen Endgeräten und Cloud-Technologien gewann das Konzept enorm an Fahrt. Heute, im Zeitalter von Homeoffice und hybriden Arbeitsmodellen, erlebt Desk Sharing seinen echten Durchbruch.
Abgrenzung zu verwandten Konzepten
Oft wird Desk Sharing mit Hot Desking verwechselt. Der Unterschied? Während beim Hot Desking Arbeitsplätze meist komplett frei und ohne Regeln genutzt werden, basiert Desk Sharing auf klaren Strukturen, Buchungssystemen und festen Guidelines. Auch Activity-Based Working geht noch einen Schritt weiter, indem Arbeitsplätze je nach Tätigkeit (Fokus, Meeting, Kreativarbeit) gestaltet werden.
Warum Desk Sharing immer wichtiger wird
New Work, Remote Work und hybride Arbeitsmodelle
Die Arbeitswelt hat sich radikal verändert. Mitarbeitende arbeiten heute nicht mehr ausschließlich von 9 bis 17 Uhr im Büro. Homeoffice, mobiles Arbeiten und hybride Modelle sind zur Normalität geworden. Warum also leere Schreibtische finanzieren? Desk Sharing ist die logische Antwort auf diese neue Realität – flexibel, effizient und zukunftsorientiert.
Einfluss der Digitalisierung auf Arbeitsplätze
Dank Laptops, Cloud-Lösungen und Collaboration-Tools ist der Arbeitsplatz nicht mehr an einen festen Ort gebunden. Alles, was du brauchst, passt in deinen Rucksack. Diese technologische Freiheit macht Desk Sharing überhaupt erst möglich – und gleichzeitig so attraktiv.
Vorteile von Desk Sharing für Unternehmen
- Kostenersparnis durch reduzierte Büroflächen
Einer der größten Vorteile von Desk Sharing liegt klar auf der Hand: geringere Kosten. Unternehmen können ihre Büroflächen deutlich reduzieren, da nicht mehr für jede Person ein eigener Schreibtisch nötig ist. Weniger Fläche bedeutet weniger Miete, geringere Nebenkosten und langfristig enorme Einsparungen.
- Effizientere Raumnutzung
Leere Büros gehören der Vergangenheit an. Desk Sharing sorgt dafür, dass vorhandene Flächen optimal genutzt werden. Räume werden dynamisch belegt, Engpässe reduziert und die Produktivität gesteigert. Es ist ein bisschen so, als würde man einen gut organisierten Parkplatz nutzen – immer da, wenn man ihn braucht.
- Förderung von Zusammenarbeit und Innovation
Wenn Teams nicht mehr immer am gleichen Platz sitzen, entstehen neue Begegnungen. Mitarbeitende aus unterschiedlichen Abteilungen kommen ins Gespräch, Ideen fließen freier, Innovationen entstehen. Desk Sharing wirkt hier wie ein sozialer Katalysator.
- Nachhaltigkeit und Umweltaspekte
Weniger Fläche, weniger Energieverbrauch, weniger Ressourcen – Desk Sharing unterstützt nachhaltige Unternehmensstrategien. Gerade für Unternehmen mit ESG-Zielen ist dieses Arbeitsplatzmodell ein echter Hebel.
Vorteile von Desk Sharing für Mitarbeitende
- Mehr Flexibilität und Autonomie
Wer entscheidet heute schon gerne jeden Tag gleich? Desk Sharing gibt Mitarbeitenden die Freiheit, ihren Arbeitsplatz je nach Stimmung, Aufgabe oder Team auszuwählen. Mal ruhig am Fenster, mal mitten im Geschehen – du hast die Wahl.
- Förderung von Kommunikation und Networking
Durch wechselnde Sitzplätze entstehen neue Kontakte ganz automatisch. Der kurze Plausch an der Kaffeemaschine wird zum Ideenaustausch, der spontane Austausch zum Projektstart. Desk Sharing bringt Bewegung in soziale Strukturen.
- Moderne Arbeitsumgebung und Work-Life-Balance
Ein flexibles Arbeitsplatzmodell wirkt sich positiv auf die Zufriedenheit aus. Mitarbeitende fühlen sich ernst genommen, moderner aufgestellt und besser in Balance zwischen Arbeit und Privatleben.
Herausforderungen und Nachteile von Desk Sharing
Fehlende persönliche Arbeitsplätze
Nicht jeder liebt Veränderung. Für manche Mitarbeitende ist der eigene Schreibtisch ein Ankerpunkt. Desk Sharing kann hier Unsicherheiten auslösen, wenn persönliche Gegenstände keinen festen Platz mehr haben.
Datenschutz und Datensicherheit
Gemeinsam genutzte Arbeitsplätze erfordern klare Regeln. Vertrauliche Dokumente dürfen nicht liegen bleiben, Bildschirme müssen gesperrt werden. Ohne klare Prozesse kann Desk Sharing schnell zum Sicherheitsrisiko werden.
Hygiene und Sauberkeit
Gerade seit der Pandemie ist Hygiene ein sensibles Thema. Desk Sharing funktioniert nur mit einer konsequenten Clean-Desk-Policy und regelmäßiger Reinigung.
Akzeptanzprobleme im Team
Ohne Kommunikation geht es nicht. Wird Desk Sharing „von oben“ verordnet, stößt es oft auf Widerstand. Transparenz und Mitbestimmung sind hier der Schlüssel zum Erfolg.
Desk Sharing im Überblick - Vorteile, Herausforderungen und Lösungen
| Aspekt | Beschreibung | Typische Herausforderung | Bewährte Lösung / Best Practice |
|---|---|---|---|
| Arbeitsplatzmodell | Flexible Nutzung von Schreibtischen ohne feste Zuordnung | Unsicherheit bei der Platzwahl | Einführung eines digitalen Desk-Booking-Systems |
| Flächennutzung | Reduzierung ungenutzter Büroflächen | Zu hohe oder falsch berechnete Quote | Analyse der Anwesenheitsdaten & Pilotphase |
| Kosten | Einsparungen bei Miete, Energie und Betriebskosten | Kurzfristige Investitionen (IT, Umbau) | Langfristige Kosten-Nutzen-Rechnung |
| Mitarbeiterzufriedenheit | Mehr Flexibilität und Selbstbestimmung | Verlust des persönlichen Arbeitsplatzgefühls | Locker-Systeme & persönliche Stauraumlösungen |
| Zusammenarbeit | Förderung von Austausch und bereichsübergreifender Kommunikation | Fehlende Team-Zugehörigkeit | Zonen für Teams & feste Meetingbereiche |
| Hygiene & Ordnung | Gemeinsame Nutzung erfordert klare Regeln | Unordentliche oder unhygienische Arbeitsplätze | Klare Clean-Desk-Policy & regelmäßige Reinigung |
| Datenschutz & Sicherheit | Schutz sensibler Daten bei wechselnden Arbeitsplätzen | Offene Bildschirme oder liegengebliebene Dokumente | Schulungen, automatische Bildschirmsperren |
| Technische Ausstattung | Einheitlich ausgestattete Arbeitsplätze | Technische Störungen oder fehlende Anschlüsse | Standardisierte Docking-Stationen & Support |
| Unternehmenskultur | Stärkung von Vertrauen und Eigenverantwortung | Widerstände gegen Veränderung | Transparente Kommunikation & Mitarbeiter-Einbindung |
| Zukunftsfähigkeit | Anpassungsfähig an hybrides Arbeiten | Fehlende langfristige Strategie | Desk Sharing als Teil der New-Work-Strategie |
Schritt-für-Schritt-Anleitung
1. Analyse des Status quo
Bevor du startest, analysiere die aktuelle Nutzung der Büroflächen. Wie viele Mitarbeitende sind tatsächlich gleichzeitig im Büro? Welche Arbeitsweisen dominieren?
2. Einbindung der Mitarbeitenden
Hol dein Team frühzeitig ab. Workshops, Umfragen und offene Gespräche helfen, Sorgen zu verstehen und Akzeptanz aufzubauen.
3. Auswahl geeigneter Desk-Sharing-Software
Ein digitales Buchungssystem ist das Herzstück von Desk Sharing. Es sorgt für Transparenz, Planungssicherheit und verhindert Chaos.
4. Gestaltung der Büroflächen
Unterschiedliche Zonen für Fokusarbeit, Meetings und kreative Aufgaben sind essenziell. Ein Einheitsbüro funktioniert selten.
5. Klare Regeln und Guidelines
Definiere verbindliche Spielregeln: Buchungszeiten, Clean-Desk-Policy, Verhalten im Büro. Klarheit schafft Sicherheit.
6. Pilotphase und Optimierung
Starte klein, sammle Feedback und optimiere kontinuierlich. Desk Sharing ist ein Prozess, kein einmaliges Projekt.
Best Practices & Tipps für funktionierendes Desk Sharing
- Clean-Desk-Policy
Ein aufgeräumter Arbeitsplatz ist Pflicht. Alles, was nicht gebraucht wird, kommt weg. So fühlt sich jeder willkommen.
- Locker- und Stauraumkonzepte
Persönliche Schließfächer geben Sicherheit und ersetzen den klassischen Schreibtischcontainer.
- Ergonomie und technische Ausstattung
Jeder Arbeitsplatz sollte ergonomisch einstellbar und technisch voll ausgestattet sein. Niemand möchte morgens erst Kabel suchen.
- Desk Booking Systeme optimal nutzen
Nutze Daten aus dem Buchungssystem, um Flächen weiter zu optimieren und Engpässe frühzeitig zu erkennen.
Für welche Unternehmen eignet es sich?
Start-ups und KMUs
Gerade junge Unternehmen profitieren von Flexibilität und Kosteneffizienz. Desk Sharing wächst hier oft ganz natürlich mit.
Großunternehmen
Auch Konzerne setzen zunehmend auf Desk Sharing, vor allem im Zuge globaler New-Work-Strategien.
Branchenvergleich
IT, Beratung, Agenturen – überall dort, wo mobil gearbeitet wird, entfaltet Desk Sharing sein volles Potenzial.
Trends und Entwicklungen
Smart Offices und IoT
Sensoren messen Auslastung, Licht und Klima passen sich automatisch an. Das Büro denkt mit.
KI-gestützte Arbeitsplatzbuchung
Künstliche Intelligenz schlägt dir künftig den idealen Arbeitsplatz vor – basierend auf deinem Kalender und Arbeitsstil.
Desk Sharing als Teil der Unternehmenskultur
Desk Sharing ist mehr als ein Raumkonzept. Es wird zum Ausdruck einer offenen, flexiblen und modernen Unternehmenskultur.
Desk Sharing als Schlüssel zur Arbeitswelt von morgen
Desk Sharing ist kein kurzfristiger Trend, sondern eine nachhaltige Antwort auf die veränderten Anforderungen der modernen Arbeitswelt. Es spart Kosten, fördert Zusammenarbeit und bietet Mitarbeitenden mehr Flexibilität. Richtig umgesetzt, wird Desk Sharing zu einem echten Wettbewerbsvorteil – für Unternehmen und Teams gleichermaßen.
Häufig gestellte Fragen (FAQs) zu Desk Sharing
Desk Sharing ist grundsätzlich für viele Unternehmen attraktiv, aber nicht pauschal für jede Organisation sinnvoll. Besonders gut eignet sich Desk Sharing für Unternehmen mit hybriden Arbeitsmodellen, Homeoffice-Regelungen oder hoher Außendienstquote. Wenn Mitarbeitende regelmäßig mobil oder remote arbeiten, stehen viele Schreibtische leer – hier entfaltet Desk Sharing seinen größten Nutzen.
Weniger geeignet ist das Modell hingegen für Unternehmen mit dauerhaft hoher Präsenzpflicht, sensiblen Daten oder stark individualisierten Arbeitsplätzen, etwa in Laboren oder im Gesundheitswesen. Entscheidend ist immer eine individuelle Analyse der Arbeitsweise, Unternehmenskultur und Prozesse, bevor Desk Sharing eingeführt wird.
Die Anzahl der benötigten Arbeitsplätze hängt stark von der tatsächlichen Anwesenheit der Mitarbeitenden im Büro ab. In der Praxis hat sich gezeigt, dass Unternehmen oft nur 60 bis 80 Prozent der Schreibtische im Vergleich zur Mitarbeiteranzahl benötigen.
Ein Beispiel: Arbeiten viele Mitarbeitende regelmäßig im Homeoffice oder sind häufig in Meetings oder im Außendienst, sinkt der gleichzeitige Bedarf an Arbeitsplätzen deutlich. Wichtig ist, diese Quote nicht zu schätzen, sondern auf Basis von Nutzungsdaten, Beobachtungen oder Pilotprojekten zu ermitteln. So wird verhindert, dass es zu Engpässen oder Frustration kommt.
Ja, in nahezu allen Fällen ist eine Desk-Sharing-Software ein zentraler Erfolgsfaktor. Ohne ein digitales Buchungssystem entsteht schnell Chaos: doppelt belegte Arbeitsplätze, Unsicherheit bei der Platzsuche oder unnötiger Zeitverlust.
Moderne Desk-Booking-Systeme ermöglichen es Mitarbeitenden, ihren Arbeitsplatz im Voraus zu reservieren, Verfügbarkeiten einzusehen und sogar Lieblingsplätze zu speichern. Für Unternehmen liefern diese Tools wertvolle Daten zur Auslastung, mit denen Büroflächen kontinuierlich optimiert werden können. Kurz gesagt: Ohne Software funktioniert Desk Sharing – mit Software funktioniert es gut.
Widerstände sind bei der Einführung von Desk Sharing völlig normal, denn Veränderungen betreffen immer auch Gewohnheiten. Viele Mitarbeitende sorgen sich um den Verlust ihres persönlichen Arbeitsplatzes oder um fehlende Stabilität im Arbeitsalltag.
Der wichtigste Schlüssel zur Akzeptanz ist frühe und transparente Kommunikation. Mitarbeitende sollten aktiv in den Prozess eingebunden werden – etwa durch Workshops, Umfragen oder Testphasen. Pilotprojekte helfen, Erfahrungen zu sammeln und Ängste abzubauen. Wenn Teams merken, dass ihre Bedürfnisse ernst genommen werden, steigt die Akzeptanz deutlich und Desk Sharing wird nicht als Zwang, sondern als Chance wahrgenommen.
Der größte Erfolgsfaktor für Desk Sharing ist nicht die Technik, sondern die Unternehmenskultur. Klare Regeln, gegenseitige Rücksichtnahme und Vertrauen sind entscheidend. Eine konsequente Clean-Desk-Policy, ergonomisch ausgestattete Arbeitsplätze und ausreichend Stauraum schaffen die nötigen Rahmenbedingungen.
Gleichzeitig muss Desk Sharing als Teil einer modernen Arbeitskultur verstanden werden, die Flexibilität, Eigenverantwortung und Zusammenarbeit fördert. Unternehmen, die Desk Sharing nicht nur einführen, sondern aktiv vorleben und kontinuierlich weiterentwickeln, profitieren langfristig von höherer Zufriedenheit, besserer Raumnutzung und einer zukunftsfähigen Arbeitsumgebung.
Desk Sharing vs. klassisches Büro
| Kriterium | Desk Sharing | Klassisches Büro mit festen Arbeitsplätzen |
|---|---|---|
| Arbeitsplatzmodell | Kein fester Schreibtisch, flexible Platzwahl je nach Bedarf | Fester, persönlich zugewiesener Arbeitsplatz |
| Flächennutzung | Sehr effizient, da nicht alle Mitarbeitenden gleichzeitig im Büro sind | Oft ineffizient durch viele ungenutzte Schreibtische |
| Kostenstruktur | Niedrigere Miet-, Energie- und Betriebskosten | Höhere Fixkosten durch größere Büroflächen |
| Eignung für hybrides Arbeiten | Ideal für Homeoffice- und Hybridmodelle | Weniger geeignet für flexible Arbeitsmodelle |
| Mitarbeiterautonomie | Hoch – Mitarbeitende entscheiden selbst über ihren Arbeitsplatz | Niedrig bis mittel – wenig individuelle Wahlmöglichkeiten |
| Zusammenarbeit & Austausch | Fördert spontane Kommunikation und bereichsübergreifenden Austausch | Austausch meist auf feste Teams beschränkt |
| Identifikation mit dem Arbeitsplatz | Geringer, da kein persönlicher Schreibtisch | Hoch durch persönliche Gestaltung |
| Ordnung & Sauberkeit | Hohe Disziplin erforderlich (Clean-Desk-Policy) | Persönliche Ordnung, oft individuell geregelt |
| Datenschutz & IT-Sicherheit | Erfordert klare Regeln und Schulungen | Einfacher umzusetzen durch feste Nutzung |
| Technische Ausstattung | Einheitlich standardisierte Arbeitsplätze notwendig | Individuelle Ausstattung je Arbeitsplatz |
| Skalierbarkeit | Sehr gut skalierbar bei Wachstum oder Umstrukturierung | Eingeschränkt, oft aufwendige Umbauten nötig |
| Unternehmenskultur | Modern, offen, vertrauensbasiert | Klassisch, stabil, strukturorientiert |
| Akzeptanz bei Mitarbeitenden | Abhängig von Kommunikation & Change Management | Meist hoch durch Gewohnheit |
| Zukunftsfähigkeit | Sehr hoch - angepasst an New Work & Digitalisierung | Sinkend bei zunehmender Flexibilisierung |
Kurzfazit zur Vergleichstabelle
Während das klassische Büro vor allem durch Stabilität und persönliche Identifikation punktet, überzeugt Desk Sharing durch Flexibilität, Kosteneffizienz und Zukunftsfähigkeit. Besonders in Zeiten von Homeoffice, Remote Work und hybriden Arbeitsmodellen zeigt sich, dass Desk Sharing für viele Unternehmen die modernere und nachhaltigere Lösung darstellt – vorausgesetzt, es wird strategisch geplant und kulturell begleitet.
Die Rolle von Desk Sharing Software
Desk Sharing funktioniert in der Praxis nur mit einer passenden Softwarelösung.
Eine Desk-Sharing-Software übernimmt dabei folgende Aufgaben:
- Buchung und Reservierung von Arbeitsplätzen
- Anzeige von Verfügbarkeiten in Echtzeit
- Integration in bestehende Kalender wie Microsoft Outlook
- Analyse der Arbeitsplatznutzung
- Automatisches Freigeben ungenutzter Plätze (No-Show-Management)
Ohne eine digitale Lösung entstehen schnell Probleme wie:
- Doppelbuchungen
- Unsicherheit bei Mitarbeitenden
- Ineffiziente Flächennutzung
Daher ist eine Softwarelösung, wie die von TimeFleX Solutions der zentrale Erfolgsfaktor für funktionierendes Desk Sharing.
Ist Desk Sharing das richtige Modell für mein Unternehmen?
Die Einführung von Desk Sharing ist keine rein räumliche Entscheidung – sie betrifft Prozesse, Kultur und das tägliche Arbeiten. Die folgende Entscheidungshilfe unterstützt dich dabei, strukturiert und ehrlich zu prüfen, ob Desk Sharing zu deinem Unternehmen passt oder ob Anpassungen nötig sind.
1. Arbeitsweise und Anwesenheit im Büro
Leitfrage: Sind alle Mitarbeitenden täglich gleichzeitig im Büro anwesend?
⬜️ Ja, fast alle Mitarbeitenden sind jeden Tag vor Ort
✅ Nein, viele arbeiten im Homeoffice, mobil oder im Außendienst
👉 Bewertung:
Desk Sharing eignet sich besonders gut, wenn nicht alle Mitarbeitenden gleichzeitig anwesend sind. Bei hybriden Arbeitsmodellen entstehen sonst dauerhaft ungenutzte Schreibtische – ein klares Potenzial für Desk Sharing.
2. Art der Tätigkeiten
Leitfrage: Sind die Tätigkeiten überwiegend digital und mobil ausführbar?
✅ Ja, wir arbeiten hauptsächlich mit Laptops, Cloud-Tools und digitalen Dokumenten
⬜️ Nein, viele Arbeitsplätze sind stark individualisiert oder stationär
👉 Bewertung:
Je digitaler und mobiler die Arbeit, desto einfacher ist Desk Sharing umsetzbar. Stark spezialisierte Arbeitsplätze (z. B. mit Spezialhardware) sind weniger geeignet.
3. Unternehmenskultur und Veränderungsbereitschaft
Leitfrage: Wie offen ist eure Organisation für Veränderungen?
✅ Offen, flexibel und innovationsorientiert
⬜️ Stark traditions- oder hierarchieorientiert
👉 Bewertung:
Desk Sharing funktioniert besonders gut in Unternehmen mit Vertrauenskultur, Eigenverantwortung und offener Kommunikation. In sehr starren Strukturen braucht es intensives Change Management.
4. Technische Voraussetzungen
Leitfrage: Ist die technische Infrastruktur für flexible Arbeitsplätze vorhanden?
✅ Laptops, VPN, Cloud-Systeme, Collaboration-Tools sind Standard
⬜️ Stationäre Rechner und lokale Systeme dominieren
👉 Bewertung:
Ohne moderne IT-Infrastruktur wird Desk Sharing schnell frustrierend. Einheitlich ausgestattete Arbeitsplätze sind eine Grundvoraussetzung für reibungslose Abläufe.
5. Führung und Management
Leitfrage: Wird Führung eher über Ergebnisse als über Präsenz definiert?
✅ Ergebnisorientierte Führung ist etabliert
⬜️ Präsenzkultur spielt noch eine große Rolle
👉 Bewertung:
Desk Sharing benötigt Vertrauen statt Kontrolle. Führungskräfte müssen flexible Arbeitsmodelle aktiv unterstützen und vorleben.
6. Büroflächen und Kostenstruktur
Leitfrage: Besteht Optimierungspotenzial bei Büroflächen und Kosten?
✅ Ja, es gibt viele ungenutzte Arbeitsplätze
⬜️ Nein, alle Flächen sind dauerhaft ausgelastet
👉 Bewertung:
Wenn Büroflächen regelmäßig leer stehen, ist Desk Sharing ein effektiver Hebel zur Kostenreduktion und Flächenoptimierung.
7. Bereitschaft zur Einführung klarer Regeln
Leitfrage: Ist das Unternehmen bereit, verbindliche Regeln zu etablieren?
✅ Ja, klare Guidelines werden akzeptiert und gelebt
⬜️ Nein, Regeln stoßen oft auf Widerstand
👉 Bewertung:
Desk Sharing benötigt klare Spielregeln wie Clean-Desk-Policy, Buchungsregeln und Datenschutzrichtlinien. Ohne diese leidet die Akzeptanz.
Schnell-Check: Ihre Auswertung
- Überwiegend ✅? → Desk Sharing ist sehr gut geeignet
- Gemischte Antworten? → Desk Sharing ist möglich, aber mit Anpassungen
- Überwiegend ⬜️? → Klassisches Büro oder hybrides Modell sinnvoller
Empfehlung: So starten Unternehmen erfolgreich
Wenn Desk Sharing grundsätzlich passt, empfiehlt sich:
- Pilotprojekt mit ausgewählten Teams
- Einführung einer Desk-Sharing-Software
- Frühe Einbindung der Mitarbeitenden
Kontinuierliche Optimierung anhand von Nutzungsdaten
Fazit der Entscheidungshilfe
Desk Sharing ist kein „One-size-fits-all“-Modell. Es funktioniert dort am besten, wo flexible Arbeitsweisen, digitale Prozesse und eine offene Unternehmenskultur bereits vorhanden sind oder bewusst entwickelt werden. Wer Desk Sharing strategisch einführt und kulturell begleitet, schafft die Basis für eine moderne, effiziente und zukunftsfähige Arbeitswelt.














